
Leistungen
Saugbaggern
Saugbaggern
Vorteile des Saugbaggerns
Die Methode des Saugbaggerns besticht – verglichen mit dem herkömmlichen Baggerschaufelverfahren – vor allem durch seine umweltschonenden Eigenschaften. Im Rahmen des Verfahrens kann eine sanfte Aufnahme des Materials garantiert werden, was eine minimalinvasive Arbeitsweise in Bezug auf die unmittelbare Umwelt ermöglicht. Hinzu kommt die präzise Kontrolle über die Entfernung und die Menge des abgesaugten Materials.
Welche Anlagen werden dafür verwendet?
Wie der Name des Verfahrens es bereits vermuten lässt, kommt bei dieser Methode ein sogenannter Saugbagger zum Einsatz. Für gewöhnlich besteht ein Saugbagger aus einem Ponton, der die benötigten Maschinen und Anlagen trägt, sowie einer Saugvorrichtung, bestehend aus Saugleitung, Saugschlauch und Fräskopf. In Abhängigkeit von Umfang und Komplexität des Bauprojektes ist diese Grundausstattung erweiterbar. Aufgabe der Saugvorrichtung ist es, Sedimente, Sand, Kies und andere Materialien aus dem Untergrund schonend herauszusaugen. Der Fräskopf befindet sich am Schluss der Saugleitung, löst das Material und nimmt es anschließend auf. Ist der Untergrund besonders hart, wird oft ein Cutterbagger verwendet, der die Materialien auftrennt, bevor sie aufgesaugt werden. Häufig wird das resultierende Material – auch Sauggut genannt – anschließend in Spülfelder gepumpt oder direkt in einem Hopperbagger gesammelt und zur Weiterverarbeitung abtransportiert.
Häufige Fragen zum Thema Saugbaggern
Eine Technologie zur Materialentfernung durch Absaugen. Sie zeichnet sich durch hohe Flexibilität aus und kann liquide bis trockene Materialien aufnehmen – von Sedimenten über Sand bis Kies. Saugbaggern ist ein Verfahren im Nassabbau, z. B. in Sandgruben. Dabei wird Material vom Gewässerboden mithilfe von Unterdruck über eine Saugleitung aufgenommen und als Wasser-Material-Gemisch gefördert – ähnlich dem Prinzip eines großen Staubsaugers.
Die Methode ermöglicht eine schonende, kontinuierliche und präzise Materialgewinnung unter Wasser. Sie verursacht weniger Störungen als mechanische Verfahren und eignet sich besonders für feine und lockere Materialien.
Ein Saugbagger besteht aus einem schwimmenden Ponton mit Fördertechnik sowie einer Saugleitung mit Saugkopf. Das Material wird über Rohrleitungen weitertransportiert.
Ein Saugkopf nimmt das Material auf. Pumpen erzeugen Unterdruck, sodass ein Wasser-Material-Gemisch angesaugt und durch Rohrleitungen gefördert wird. Anschließend wird es an Land gespült oder weiterverarbeitet.
Geeignet ist das Verfahren für Sand, Kies und Sedimente im Nassabbau. Besonders effektiv ist es bei lockeren bis mittelschweren Materialien unter Wasser.


Die Methode des Saugbaggerns besticht – verglichen mit dem herkömmlichen Baggerschaufelverfahren – vor allem durch seine umweltschonenden Eigenschaften.












